XXI- Schweizerische Inlandtaxen ab 1849
Drucksache im 1. Briefkreis
6. November 1851, Genf, Lokaldrucksache frankiert mit Ortspost ohne Kreuzeinfassung, ein Vertreter muss sie vorbereitet und frankiert nach Genf gebracht haben. Von derartigen nach Genf eingeschleppten Drucksachen sind erst 3 Stück bekannt.
Drucksachen in den 2. Briefkreis
29. Juli 1851, Genf, Lokaldrucksache korrekt mit PL frankiert, jedoch nach St. Prex sur Morges nachgesandt und daher mit 2 Kreuzern (in Genf 7 Centimes) als Drucksache neu taxiert.
20. Oktober 1851, Schaffhausen - Gross-Andelfingen, Drucksache mit Preisliste für Feuerwehrschläuche und Feuerwehreimer. RI TIO A3 O. Eine Photo über die technischen Details findet sich auf der gegenüberliegenden Seite XXIII. Die Brief-Inhalte können uns viel über alte Zeiten aussagen.
18. November 1851, Langnau - Vevey, Drucksache im 2. Briefkreis, Brief so gefaltet, dass ein Streifland vorgetäuscht wird, wie es den Vorschriften entsprochen hätte. RI T39 BLO.
Innenseite von Brief links oben.
Drucksachennachnahme im 2. Briefkreis
14. Mai 1851, Schangnau - St. Imier, Nachnahme von Batzen 6 = 24 Kreuzer, die vom Postbeamten in rot auf dem Streifband angegeben wurden. Das Porto wurde durch Überschreiben der ursprünglichen 5 Batzen dem Empfänger verrechnet. Die Marke RIIT9 A2 RU wurde in Schangnaumit Tinte (ausgewaschen) entwertet und unterwegs mit einem schwarzblauen P D im Oval nachentwertet. Sie klebt nicht original und nicht an der richtigen Stelle. Rückseitig Durchgangsstempel Langnau und Ankunftsstempel St. Imier vom 15. Mai, beide in schwarz. Der Ankunftsort St. Imier liegt gerade noch innerhalb des 2. Briefkreises.
Drucksache in den 3. Briefkreis
7. März 1851, Basel- Vevey, Drucksache in den 3. Briefkreis. RIT3 A3 U, O P T 20.