XLIX- Schweizerische Inlandstaxen ab 1849

Fortsetzung aus POSTGESCHICHTE Nr. 72

18. Januar 1854, Rheineck - Ä. Gallen, Brief im 2. Briefkreis, Gebühr 10 Rp, RII T6 DLO

3. November 1853, Frauenfeld - Amriswil, Brief im 2. Briefkreis, Gebühr 10 Rp, RII T4 DLU

7. Oktober 1852, Grüningen - Wädemwil, 2. Briefkreis, der Brief lief über Zürich, rückseitig roter Stempel 7. Okt. 52 zwei Einschreibbummem, Gebühr 10 Rp. und Einschreiben 10 Rp. Ankunftstempel Wädenschweil ebenfalls vom 7. Okt., so schnell war die Post einmal.
RII T40/20 A 3 RU, späte Verwendung dieses Drucksteins.

22. August 1854, Aarau - Oeschgen, 2. Briefkreis, 2. Gewichtsstufe, Gebühr 15 Rp., Einschreibegebühr 15 Rp.,RII T19/20 DRO, RII T3 DLU, alle in der seltenen ockergelben Nuance (Spätdruck)

9. März 1854, Zürich - Fischental, Nachnahme im 2. Briefkreis, Gebühr 10 Rp., NNGebühr 10 Rp., dazu Nachnahme 50 Rp., total eingezogen vom Empfänger 70 Rp. RII T26/34 ELU.

72. September 1854, Rheinfelden - Oeschgen, eingeschriebener Brief im 2. Briefkreis, Gebühr 10 Rp., Einschreibegebühr 10 Rp., Einschreibenummer 464, RI T9-12 C2RU

Vorausentwertungen
Gewisse Posthalter entwerteten die Marken, zerschnitten die Bogen und klebten die bereits entwerteten Marken auf die Briefe. Die nachfolgenden Beispiele zeigen zwei Briefe, deren Marken vor der Entwertung ein Paar bildeten.

28. März 1853, Sumiswald - Eriswil, 2. Briefkreis, Gebühr 10 Rp. RII T7 DRO

29. März 1853, Sumiswald - Trüb, 2. Briefkreis, Gebühr 10 Rp. RII T8 DRO