Portobriefe Österreich - Bayern

Salzburg- Tittmoning 1844
Portobrief l. Gewichtsstufe und l. Entfernungsstufe
Ried - Tittmoning 1848
Portobrief1. Gewichtsstufe und 1. Entfernungsstufe
Obwohl der Brief mit „ex offo" gekennzeichnet ist wurde er nicht als Dienstbrief behandelt.
Reutte - Füssen 1847
Portobrief 1. Gewichtsstufe und 1. Entfernungsstufe
Lokalpaketschluss mit l Kreuzer Zustellgebühr am Ort
Innsbruck - Mittenwald 1849
Portobrief 2. Gewichtsstufe im Nahbereich von 5 Meilen (nach 1848)
Zuerst war nur für die 1. Gewichtsstufe austaxiert. Die Post bemerkte den Fehler und taxierte ein zweitesmal.
Spittal - Tittmoning 1842
Portobrief l. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Ein Portobrief vom 2. Tag des Vertrages. Die falsche österreichische Taxe wurde korrigiert und die Taxe in bayerischer Währung geschrieben.
Botzen - Füssen 1850
Portobrief 2. Gewichtsstufe und 2. Entfernungs stufe
Wien - München 1848
Portobrief 1. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Varese - Roggenburg 1848
Portobrief 1. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Da München als Paketschlussamt nur Durchgangsamt war, wurden die 15 Kr.rh in Auslage genommen.
Steyr - Tittmoning 1849
Portobrief l. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Lokaler Paketschluss Salzburg - Tittmoning
Trient- München 1847
Portobrief 2. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Taxe bei der Nachkontrolle am Paketschluss Innsbruck auf 22 Kr.rh verbessert.
Linz - Waging 1849
Portobrief 2. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Da der brief über den lokalen Paketschluss ging und nicht über einen grossen Paketschluss entfiel der Auslagestempel, und die Taxe wurde direkt in Anrechnung gebracht.
Raab (Györ) - Erlangen 1849
Portobrief 1. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe in den 2. bay. Rayon
Vom Paketschluss Nürnberg hätten eigentlich nur die 15 Kr.rh in Auslage genommen werden dürfen, da nur die 15 Kr.rh mit Österreich geteilt wurden. Ob in den ßriefkarten der Betrag nun richtig oder falsch übernommen wurde lässt sich nicht nachvollziehen.
Wien - AscharTenburg 1846
Portobriefs. Gewichtsstufe und 2. Entfernungs stufe in den 2. bay. Rayon
Das OPA Würzburg machte es in diesem Falle richtig und verauslagte nur 29 Kr.rh.
Trient - Würzburg 1846
Portobrief 4. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe in den 2. bay. Rayon
Ursprünglich wurde der Brief in der 5. Gewichtsstufe in österr. Währung taxiert (48/16). Diese Taxierung wurde gestrichen und durch die Taxe in bay. Währung (44/15) ersetzt. Auf der Rückseite wurde für die Briefgebühr eine „0" geschrieben (weil Portobrief) die Gebühr für die Rekommandation 6 Kr.CM wurden jedoch vom Absender bezahlt.
Bregenz - Hersbruck 1844
Portobrief l. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Ein verbreitetes Problemkind sind die Briefe nach Hersbruck. Obwohl Hersbruck in keinem der beiden bay. Rayone lag, wurde immer wieder der Zuschlag mit taxiert. Vermutlich geschah das wegen des Adresszusatzes „bei Nürnberg". Der taxierende Postler schloss fälschlicherweise daraus dass Hersbruck wie Nürnberg im 2. bay. Rayon lag.
Ganz daneben lag er allerdings mit seiner Addition da 15 + 5 bei ihm 30 ergaben. Die Summe wurde offensichtlich auch so eingehoben, da keinerlei Korrektur stattfand.
Auf der Rückseite erkennen wir wieder die österr. Recco-Gebühr die der Absender bezahlte.
Chiavenna - Hersbruck 1845
Portobrief in der 1. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Ein weiteres Beispiel.
Feldkirch - Hersbruck 1847
Portobrief l. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Hier wurde der Fehler rechtzeitig bemerkt, die 5 gestrichen und die noch feuchte Gesamtgebühr von 20 Kr.rh mit dem Daumen verwischt und ungültig gemacht.
Wien - Gerolzhofen 1848
Portobrief 1. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe in den 2. bay. Rayon
Die falsch geschriebene Gebühr (eigentlich 15/5) wurde vom Paketschluss Regensburg unbeanstandet übernommen.
Da Gerolzhofen im Landbestellbezirk von Neustadt lag wurden zusätlich noch 2 Kr.rh für die Bestellung fällig.
Steinach - Tittmoning 1843
Portobrief 1. Gewichtsstufe und 2. Entfernungsstufe
Ein Irrläufer. Obwohl der Absender „Herrn Poschacher in Tittmoning über Salzburg" geschrieben hatte, wurde von der Österreichischen Post nur das gross geschriebene Salzburg gesehen und der Brief als Inlandsbrief mit 12 Kr.CM belastet. In Salzburg merkte man den Fehler und korrigierte „ soll wahrscheinlich heißen Tittmoning?" die Adresse. Statt jedoch den Brief nun über den lokalen Paketschluss Salzburg - Tittmoning auszutauschen, schickte man den Brief über München. Wahrlich keine Abkürzung.
Die beiden handschriftlichen Vermerke „reclam" und „Abz (=Abzug)" zeigen, dass sich das Postamt in Salzburg von der österreichischen Gebühr entlastete.