Bayerische Poststempel 1876-1920

Das vierbändige Handbuch zu den Stempeln Bayerns zwischen 1876-1920 erschien vor 20 Jahren. Seitdem konnte manche Lücke geschlossen werden, aber an der damaligen Systematik mussten keine Änderungen vorgenommen werden. Gleichwohl ist es nach so langer Zeit angebracht eine kritische und zusammenfassende Rückschau zu halten. Kritisch vor allem deshalb, weil einige Hinweise, die sich in der alphabetischen Reihenfolge verstecken, bis heute nicht aufgegriffen wurden und von den Sammlern vernachlässigt werden, obwohl sie beachtenswert sind.

Stempeltechnik
Auch beim Stempelsammeln verhält sich eine unhistorische Betrachtungsweise, die lediglich auf Typen abzielt, ungeschickt. Der Fixpunkt 1876 orientiert sich nämlich an der Währungsumstellung von Kreuzern auf Pfennige zum 1. Januar 1876 und der Durchsetzung des Weltpostvereins. Zwei Aspekte, die keinen direkten Bezug zur Stempelherstellung zu haben scheinen. Der WPV verursachte eine derart massive Ausdehnung des Postverkehrs, dass davon auch die Stempeltechnik nicht unberührt bleiben konnte. Viel stärker als vorher übernahmen Stempel nun eine rechtlich relevante und vielseitige Nachweisfunktion, die mit den alten Gerätschaften nicht ausreichend zu leisten war. Dazu trug sowohl die Ausweitung des postalischen Geldverkehrs (z.B. Postanweisungen) ebenso bei, wie das Bedürfnis nach exakten Zeitangaben und Identifikationsmerkmalen für den tätig gewesenen Postbeamten. Deshalb stehen die ersten Jahre nach 1876 ganz im Zeichen einer landesweiten Umstellung auf neue Stempel, die diesen Bedürfnissen eher entsprachen, nicht ohne dabei das eine oder andere Experiment zu wagen. Es sind also zum einen rein rationale und praxisorientierte Kriterien, die bei der Planung eine Rolle spielten. Daneben sind aber auch regionale Eigenheiten nicht zu übersehen, die mit der historischen Entwicklung Bayerns zu tun haben müssen, denn im sog. Altbayern ging man ganz andere Wege als in den fränkischen Gebieten. Während in Franken die alten Halbkreisstempel noch lange das Bild dominieren und Typen vorkommen, die niemals in Ober-Niederbayern oder der Oberpfalz anzutreffen sind, herrschen hier ab 1900 die Doppelkreisstempel der Firma Braungardt vor. Offensichtlich war die Stempelbeschaffung also , nicht zentral sondern zweigeteilt. In Altbayern gab die OPD München den Ton an und in den fränkischen Gebieten die OPD Nürnberg, die jeweils mit unterschiedlichen Herstellern zusammenarbeiteten. Die Herstellungskriterien glichen sich in beiden Regionen immer mehr an. So wurde bald die Angabe von Jahr und Stunden obligatorisch und die Antiquaschrift wurde zunehmend von der Groteskschrift verdrängt. Kleine Formen verschwanden, weil sie die Fixierung der Marke auf dem Brief durch einen übergehenden Abdruck nicht ausreichend gewährleisten konnten



Abb. 2 Aus diesem Manko wurden gelegentlich Konsequenzen gezogen, wenn ein solcher Halbkreisstempel zur Reparatur kam. Der Stempel von Karlstadt gehört zu den insgesamt sechs Stempeln, in die nachträglich eine Jahreszahl eingebaut wurde. Sie kommen nur in einem engen Zeitraum vor und sind durchwegs selten. Sie eignen sich hervorragend in einer Sammlung zur Dokumentation der Stempelentwicklung.

Anders verhält es sich bei den Stempeln, für die hier der aus Ansbach steht. Sie kommen nur bei grösseren Postämtern vor, sie wurden schon während der Kreuzerzeit ausgegeben und enthalten eine Stundenangabe. Sie gehören also nicht zu den "Provisorien".

Abb. 3 Ausschliesslich bei den Oberpostdirektionen kam dieser Typ in Einsatz. Wir finden ihn bereits in der Vorphilazeit. Hier finden wir bereits alle Kriterien erfüllt, die für eine ausreichende Dokumentation der Arbeitsabläufe geeignet sind. (Jahr und Stunde). Die Monatsangaben in Buchstaben bzw. Zahlen bleiben übrigens unspezifisch variabel. Der Stempel aus Bamberg stellt eine Besonderheit dar, weil er als einziger bis etwa 1888 verwendet wird, während die anderen Oberpostämter diesen Typ bereits Ende der 70-er Jahre wieder aufgeben. Der Stempeltyp von Augsburg (ohne Innenkreis) kommt auch von München vor und wurde nach unseren Beobachtungen fast ausschliesslich für Postanweisungen genutzt und ist sehr selten.

Abb. 4 Diese kleinen Einkreisstempel sind ebenfalls Überbleibsel aus der Kreuzerzeit. Ihr Nachteil bestand vor allem darin, dass ihr Abschlag keinen ausreichenden Übergang auf dem Briefpapier gewährleisten konnte. Dieser Gesichtspunkt ist nicht nur heute bei einer Prüfung wichtig, sondern hatte anscheinend auch damals zu Problemen geführt. Einige Orte, gerade in den fränkischen Provinzen, verwendeten ihre kleinen Einkreiser (mit Zierstücken) relativ lange weiter und sind nicht immer selten. Man muss hier aber sehr genau differenzieren nach den einzelnen Ortschaften. In jedem Falle sind sie in sauberen Abschlägen attraktiv und zeigenswert.

Abb. 5 Die sogenannten Punktstempel sind eine besondere Spezialität des Nürnberger Stempelschneiders Geo Müller. Eine Werbeschrift seiner Firma ist uns in den Postakten erhalten geblieben (abgebildet in Heibig, Handbuch der bayerischen Ortsstempel 1876- 1920, Band I, S. 9 ff.) Daraus geht hervor, dass er solche Stempel auch für Madrid und Paris gefertigt hat. In Bayern konnte er sich damit nur im unmittelbaren Einzugsgebiet der OPD. Nürnberg durchsetzen. Die ersten Belege von Nürnberg stammen aus dem Jahr 1880 und tragen noch keine Jahreszahl. Ab 1883 konnte er eine Reihe von Orten damit beliefern, die, wie oben abgebildet, Varianten von Stunden- und Monatsangabe zeigen.

Gerade auf den Ganzsachen dieser Zeit finden sich diese Stempel in besonders guter Qualität abgeschlagen. Auf den Freimarken mit Wappenprägung kommen sie dagegen nicht gut zur Geltung. Auch hier gilt, dass die Seltenheit stark von dem örtlichen Postaufkommen geprägt ist. Einige Stempel sind bisher nur einmal registriert, andere dagegen, wie z.B. Augsburg kommen häufig vor. Angeblich wurde auch ein Bahnpoststempel dieses Typs hergestellt, von dem aber noch kein Abschlag vorliegt. Besonders hervorzuheben ist ein mittlerweile nachgewiesener Stempel von Würzburg. Er kann an diesem grossen Postamt nur ein sehr kurzes Dasein gefristet haben, denn es sind gerade einmal drei Exemplare auf losen Marken bekannt.

Abb. 6. Aus der Sessler-Sammlung kennen wir diese Ganzsache mit dem nachgearbeiteten Halbkreisstempel von Ochsenfurt. Volkach kommt noch am häufigsten vor, dagegen ist Veitshöchheim wieder selten.

Natürlich sind nicht alle Stempel, die in Bayern verwendet wurden von aussergewöhnlicher Formgebung. Den Standart bildeten im ganzen Land die grossen Einkreisstempel, anfangs noch häufig mit Antiquaschrift ausgestattet, setzt sich dann aber doch die Grotesk durch. Aber auch dies ist nicht immer gleich. Bei näherer Betrachtung des Punktstempels von Nürnberg Abb. 5 wird der Betrachter feststellen, dass die Pünktchen des Umlautes "Ü" in den Punktkreis miteingearbeitet sind, indem links und rechts davon zwei Punkte miteinander verbunden wurden. Auch hier ist der Nürnberger Geo Müller bestimmend, wie der nebenstehenden Stempel von Nürnberg Abb. 7 zeigt. In Altbayern schreibt man dagegen gern die Umlaute als UE, OE etc. oder, verlagert die Pünktchen unterhalb des Kreises. Daneben ist für ältere Stempel das anliegende Bein des "R" kennzeichnend, während spätere Stempel den R- Fuss gerne ausstellen. Solche Feinheiten der Buchstaben lassen sich zu chronolgischen Zwecken vielfach feststellen.


Abb. 8 Diese Form der Einkreisstempel mit kleiner Schrift kommt ab 1995 am häufigsten vor und hält sich über 1920 hinaus. Unabhängig von ihrer postalischen Bedeutung sind fast alle Postorte mit derartigen Stempeln ausgestattet gewesen. Sie stellen sozusagen das Idealbild des funktionellsten Typs dar. Ihnen fehlte lediglich ein Unterscheidungsmerkmal für den damit aktiven Beamten.

Mit einer Ausnahme kann man davon ausgehen, dass diese Stempel nur in Ausnahmefällen Seltenheitswert geniessen. Eine solche Ausnahme sind die ab 1895 eingeführten Einkreisstempel, die als Ersatz der früheren Postablagestempel zum Einsatz kamen. Äusserlich unterscheiden sie sich kaum von dem gezeigten Typ. Man muss schon wissen, dass es sich bei dem verwendeten Ort um eine Postablage handelt. Abb. 9 zeigt oben den alten Postablagestempel. Diese Stempeltypen wurden zunehmend als fälschungsgefahrdet betrachtet. Es hat wohl auch einige Fälle gegeben, wo findige Fälscher solche Stempel auf Postanweisungsformulare praktizierten, um die Post zu betrügen.
Den Einkreisstempeln von Königssee sieht man ihren Wert nicht an, obwohl während ihrer Nutzungszeit bis 1899 der Ort weiterhin als Sommer-Postablage firmierte. Erst dann wurde er in eine Posthilfstelle umfunktioniert, obwohl der Ort an touristischer Anziehungskraft zunahm.

Die Posthilfstellen sind übrigens eine ganz besondere Attraktion der bayerischen Stempelgeschichte. Sie entstanden im Zuge des Anspruchs, auch in den kleinsten Orten des Königsreichs eine regelmässige Postgelegenheit zu gewährleisten. Allerdings dachte man damals auch schon wirtschaftlich und überliess diesen Postdienst Privatleuten, vornehmlich Gastwirten und Kolonialwarenhändlern, gegen ein geringes Aversum.
Damit war allerdings das Problem verbunden, dass die Post für qualifizierte Sendungen aus solchen Orten nicht haften wollte und konnte. Deshalb sind Einschreibe- Wert- und Postanweisungssendungen erst in dem Moment der Haftung unterworfen, wenn sie der übergeordneten Postagentur übergeben waren. Deshalb tragen die Poststücke von Posthilfstellen stets zusätzlich den Stempel der zuständigen Agentur. Diese Agentur musste übrigens nicht die nämliche sein, die im Posthilfsteilenstempel als Taxort angegeben war. Die Angabe des Taxortes hatte nur etwas mit der Berechnung von Paketen zu tun, indem deren Gebührenberechnung von dem Taxquadrat aus gerechnet wurde, in dem der Taxort lag. Entsprechend selten sind alle qualifizierten Sendungen von Posthilfstellen und werden von Spezialsammlern gesucht. Zur Stempelgeschichte dieser Postanstalten sei noch ergänzt, dass sie 1897 zunächst versuchsweise eingeführt wurden. Bei den etwa 50 Ortschaften die damals damit ausgestattet wurden musste der zuständige Privatmann sich selbst um die Beschaffung seines Stempels kümmern. Abb. 10

Die Posthilfstellen des Jahres 1897 sind deshalb schon wegen ihrer ausgefallenen Stempeltypen gesucht. Am Beispiel des Münchner Vorortes Trudering werden der Typ von 1897 und der spätere standardisierte Typ gezeigt. Weil ab der allgemeinen Einführung der Posthilfstellen 1898 viele Stempel anzuschaffen waren, übernahm diese Aufgabe die Zentralverwaltung und kreierte diesen Standarttyp, der zwar gelegentlich noch mit Zierstücken vorkommt, aber das Stempelbild doch stark vereinheitlicht. Vorgeschrieben war eine violette Stempelfarbe, doch es kommen auch blaue, grüne und rote Abschläge vor.
Da Bayern ein relativ grosser Flächenstaat ist, der sich durch die Namensgleichheit vieler Ortschaften auszeichnet, wurden bald genauere geographische Bezeichnungen notwendig, um Fehlleitungen zu vermeiden. Ebenso war es notwendig in solchen Orten, die über mehrere Postämter verfügten exakte Bezeichnungen zu finden. Entsprechende Zusätze waren auch in den Einkreisstempeln unterzubringen.

Für alle diese Anforderungen zeigte sich der Münchner Stempelhersteller Braungardt am besten gerüstet.

Er entwickelte einen Stempeltyp mit Doppelkreis, der das besondere Wohlgefallen der Münchner Oberpostdirektion fand. Er hatte den Vorteil, dass er ganz unten noch Platz anbot für eine Kontrollziffer, die dem aktiven Postbeamten zuzuordnen war. Rechts davon setzte Braungardt zunächst einen Stern, der aber später immer häufiger durch einen Buchstaben ersetzt wurde, mit dem der zum Stempel gehörende Setzkasten identifiziert werden konnte und manchmal in direkter Korrelation zur unten stehen Ziffer steht, also l für a. Doch dieser Zusammenhang ging nach und nach verloren. Die ersten Stempel aus dieser Produktion im Jahr 1900 sind relativ leicht erkennbar, weil sie noch im sog. Glockengussmetall hergestellt sind und entsprechend fette dicke Abschläge ergeben. Diese Legierung war aber zu weich. Die Postbeamten hatten nämlich trotz vielfacher Verbote die Angewohnheit, klemmende Typen dadurch zu lösen, dass sie ihren Stempel gegen die Tischkante schlugen und dabei den Rand der Stempel deformierten. Deshalb nahm Braungardt ab 1900 eine entschieden härtere Legierung, die wesentlich feinere Abschläge brachte.

Bald kam Braungardt auch auf die Idee die kleine Ziffer unten durch ein R- zu ersetzen. Er kam damit der Aufforderung der Postverwaltung nach, einen Ersatz für die leicht zu fälschenden "Aushilfsstempel" zu suchen. Dieses R- bedeutete Reservestempel und wurden auf Anforderung an eine Postanstalt geliefert, deren Tagesstempel zur Reparatur gehen musste.
Diese Reservestempel sind meist selten bis sehr selten. Es kommen aber Ortschaften vor, die den Reservestempel mit dem R- , das übrigens fest mit dem Stempelkörper verschwelst war, als regulären Tagesstempel verwendeten. z.B. Inolstadt und Fürstenfeldbruck. Es lohnt sich aber auf jeden Fall ein Blick in diese Richtung, weil sich aus den damit ermittelten Stempeldaten dann auch meist die Reperaturzeiten der regulären Stempel ermitteln lassen.

Braungardt hat es sich auch nicht nehmen lassen, bei Postorten mit kurzem Ortsnamen Zierstücke einzubauen, um keine Unproportionalität entstehen zu lassen. Auch davon gibt es natürlich Reservestempel, die allerdings fast immer sehr selten sind.


Abb. 15 Diese Konstruktionszeichnung verschafft einen Überblick über die Merkmale dieses Braungardtstempels. Seine gesammten Stempelunterlagen wurden übrigens im Archiv gefunden und sind nicht etwa wie diejenigen von Geo Müller den Bomben des II. Weltkriegs zum Opfer gefallen. Dadurch sehen wir uns im Stande, nahezu alle Stempel dieses Fabrikanten zu kennen, auch wenn sie noch nicht auf Briefen nachgewiesen sind. Diese Unterlagen befinden sich nun weitgehend in der philatelistischen Bibliothek der Stadtbibliothek München im Gasteig.
Geo Müller in Nürnberg versuchte übrigens seinem Konkurrenten eine gleichwertige Konstruktion entgegenzusetzen, indem er in seine Einkreisstempel ebenfalls Buchstaben und Sternchen zu integrieren suchte. Aus alter Aversion gegen München unterstützte ihn dabei die Nürnberger Oberpostdirektion nach Kräften, aber seine Konstruktion muss wohl als wenig gelungen bezeichnet werden.

Ab etwa 1910 führte die bayerische Postverwaltung die Stegstempel "Schweizer Typs" ein, der den ungeheuren Vorteil hatte, dass nicht mehr mit einem Steckkasten gearbeitet werden musste, sondern durch eine Stellschraube das Datum verändert werden konnte. Da man sich aber nicht sicher sein konnte, ob diese Stempel auch befriedigende Abschläge auf den noch immer gültigen Wappen-Prägedruckmarken erbringen würden, unternahm man Versuche auf blindgeprägtem Briefmarkenpapier. Diese Versuche befanden sich lange Zeit im Besitz eines Münchner Sammlers, kamen in den letzten Jahren auf den Markt, indem man die Bögen zerschnitt und die gestempelten Blindprägungen einzeln anbot. Deshalb ist dieser Vorgang heute nicht mehr in seiner ganzen Breite zu dokumentieren und wichtiges Quellenmaterial verloren gegangen, das eigentlich den richtigen Platz im Museum gehabt hätte.

Als Kuriosum sei übrigens noch erwähnt, dass ausschliesslich in München auch einige Jahre Einkreis-Stempel verwendet wurden, bei denen die Postamtsziffer unterhalb des Ortsnamens zu stehen kommt. Sie sind teilweise sehr selten, in jedem Fall aber gesucht und können leicht übersehen werden.

Selbstverständlich dachte die bayersiche Post auch über eine mechnaische Stempelung nach und führte an grossen Postämtern entsprechende Maschinen ein. Erste Versuche datieren aus dem Jahr 1903 und der entsprechende Nürnberger Stempel ist sehr selten und heiss begehrt. Aber das heisst nicht, dass alle anderen Maschinenstempel Massenware wären. Mit höheren Postamtsziffern von München oder von Orten wie Schweinfurt muss man durchaus auch tiefer Tasche greifen. Stempel auf einem Stück aus der SesslerAbb. 19 zeigt den Nürnberger Maschinen- Sammlung.

Natürlich konnten hier nicht alle Feinheiten der abwechslungsreichen bayerischen Stempelgeschichte während der Pfennigzeit angesprochen werden. Zwei-fellos werden Spezialisten das eine oder andere vermissen. Aber es ging vor allem darum, einige Zusammenhänge ins Be-wusstsein zu rücken und zu zeigen, wie interessant eine solche Beschäftigung sein kann. Es darf aber nicht verschwiegen werden, dass gerade auf Marken ab 1914 häufig Stempelfälschungen vorkommen. Hier hilft nur die Inanspruchnahme eines Spezialisten, weil der Laie kaum eine Chance hat, solche Fälschungen zu entlarven. Ich erlaube mir daher auf das Heftchen "Stempelfälschungen der bayerischen Pfennigzeit" hinzuweisen, welches die häufigsten Stempel abbildet und für 10 € bei der Redaktion bestellt werden kann.